Evangelische Kirchengemeinde Großingersheim

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Weltgebetstag 2012

Die diesjährige Weltgebetstagsfeier fand im evang. Gemeindehaus statt. Schon beim Eintreten wurden alle Besucherinnen vom WGT-Team herzlich begrüßt. Die große Karte vom Südchinesischen Meer lies auch sofort erkennen, dass wir dieses Jahr in dem für uns weit entfernten Land Malaysia eingeladen sind. Nachdem wir uns gegenseitig mit dem landestypischen Gruß „Selamat Datang“ begrüßt haben, brachten uns Beate Haase und Ruth Wyrich mit landestypischen, wundervollen Bildern dieses Land etwas näher.

Durch die Liturgie führten uns die „3 Stimmen“, gesprochen von Eva-Maria Rebmann, Ivonne Nickel und Beate Hurst, die uns auch nochmals herzlich Willkommen hießen. Nach Ruf zum Gebet, Danksagung, Rufe nach Gerechtigkeit, Schuldbekenntnis, sowie der Lesung des Propheten Habakuk kam noch die Stimme einer Frau aus Malaysia über ihren Kampf für die Gerechtigkeit zu Wort.

Das Thema "Steh' auf für Gerechtigkeit" bot die Gelegenheit, den Blick nicht nur nach Malaysia zu wenden, sondern auch in unser eigenes Land zu schauen. Dorothea Ziesenhenne-Harr forderte uns auf, zu überlegen, wo es denn in unserer Gesellschaft ungerecht zugeht. Nach den Fürbitten und dem 'Vater unser' durften wir dann nochmals, gleich drei Lieder in deutscher und englischer Sprache, singen. Diese rhythmischen, klangvollen Lieder der Liturgie begleitete unserer bereits bekannten Musikgruppe unter Leitung von Carmen Buchgraber-Musch.
Die Kollekte wurde dieses Jahr u. a. afürn die rechtlosen Hausangestellten, die für einen Hungerlohn und ohne Rechte unter sklavischen Bedingungen arbeiten gesammelt. Es wurde in Malaysia extra eine Organisation gegründet, welche sich dafür einsetzen will. Für das Opfer von 436,00 Euro möchten wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken.

Bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein, bei verschiedenen Spezialitäten aus Malaysia, wie beispielsweise Bananenbrot, Mangochutney und Erdnuss-Dip gab es noch zahlreiche interessante Gespräche.

Das Großingersheimer WGT-Team bedankt sich bei allen, die anwesend waren und freut sich heute schon auf den Weltgebetstag im nächsten Jahr mit der Liturgie aus Frankreich.

Herzlichen Dank auch an alle, die in irgendeiner Weise zu diesem Abend beigetragen haben.

(Text + Bilder: Hannelore Zeltwanger)


Romreise 24.-29. Februar 2012

1. Tag
Ankunft auf dem Flughafen Fiumicino und im Quartier / Gang zum Kolosseum und über die "Via dei Fori Imperiali" / Abendessen

2. Tag
Gang am Kolosseum und am "Circus Maximus" vorbei zur Bushaltestelle, mit dem Bus über die "Porta San Sebastiano" und die "Via Appia" zur Kirche „Domine, quo vadis“, dann zu Fuß zur Calixtus-Katakombe. Nach deren Besichtigung zur Kirche "San Sebastiano fuori le mura“, mit dem Bus zurück in die Stadt und über die Kirche „San Pietro in Vincoli“ (geschlossen) zum Quartier. / Besichtigung von „Madonna dei Monti“, vorbei am „Forum Romanum“ , am „Martinischen Kerker“ (geschlossen) vorbei zum Kapitolsplatz, Besichtigung von „Santa Maria in Aracoeli“, zur linken Seite des italienischen Nationaldenkmals, über die „Himmelstreppe“ in Richtung „Via del Plebiscito“, Besichtigung von „Il Gesù“, über den „Corso Vittorio Emanuele II“ zu „Santissime Stigmate di San Francesco“, dann zum Pantheon, zu „Santa Maria sopra Minerva“, Abendessen, Trevi-Brunnen.

3. Tag
Besuch des Gottesdienstes in der evang.-luth. Christuskirche, Tritonenbrunnen, „Santa Maria degli angeli“ (Diokletiansthermen), „San Giovanni in Laterano“, an der „Scala Santa“ und dem Obelisken zur Erinnerung an die Taufe des Konstantin vorbei zu „San Clemente“, Besichtigung von „San Pietro in Vincoli“ mit der Mose-Statue des Michelangelo / abends Treffen mit Professor Paolo Ricca

4. Tag
"San Pietro in Vaticano", Besuch des deutschen Friedhofs an Sankt Peter, vergeblicher Versuch zu einem Treffen mit Kardinal Kasper, vorbei an der Engelsburg (geschlossen), über den "Ponte Sant`Angelo" zu "Santa Maria dell` Anima" (geschlossen), zur Piazza Navona mit dem Vierströme-Brunnen, nochmals "Santa Maria dell`Anima", dann über "San Pantaleone" (Kirche mit dem Jägermeisterwappen) zum „Corso Vittorio Emanuele II". "Sant´Andrea della Valle" (geschlossen), zum "Campo dei Fiori" mit dem Denkmal für Giordano Bruno, Palazzo Farnese, Tiberufer, vorbei an der römischen Hauptsynagoge und an "San Savello" über die Tiberinsel, dann „Santa Maria in Trastevere“, "Santa Cecilia", Santa Maria in Cosmedin“ mit dem „Bocca della Verità“ (geschlossen), zu "San Nicola in Carcere“, vorbei am Marcellus-Theater und dem Nationaldenkmal ins Quartier.

5. Tag
Vorbei an den Kaiserforen und dem Palazzo Doria Pamphilij zu „Santa Maria sopra Minerva" mit dem Standbild des auferstandenen Christus von Michelangelo, Pantheon, Trevi-Brunnen, "Spanische Treppe“, Piazza Madonna del Popolo, mit der Kirche "Santa Maria del Popolo", durch die "Porta Flaminia" zur Metro / Kolosseum, Palatin, „Forum Romanum“

6. Tag
Heimfahrt


Blumenzwiebeln gepflanzt

Beim Tauferinnerungsgottesdienst mit der Kinderkirche am Sonntag, 29. Januar, haben Kinder und Erwachsene in Verbindung mit einem Bild der Jahreslosung Blumenzwiebeln in kleine Töpfe gepflanzt. Nun sind wir gespannt, was daraus wird. Wir haben uns für Ostermorgen zum Gottesdienst verabredet, um dann die Blumentöpfe mitzubringen. Bis dahin sehen wir uns noch öfters im Kindergottesdienst.

Jeden Sonntag um 10.45 Uhr. Und am Palmsonntag feiern wir wieder das Kinderkirchabendmahl.

Wolfgang Müller


Verabschiedung von Frau Weber, Frau Durian und Frau Schütz

Über Jahre und Jahrzehnte hinweg haben Frau Weber, Frau Durian und Frau Schütz im Großingersheimer Gemeindehaus den "Offenen Seniorennachmittag" gestaltet und verantwortet.

Am Sonntag wurden sie im Gottesdienst aus dieser Arbeit verabschiedet. Im Namen der Kirchengemeinde dankte Pfarrer Harr für diese große Leistung, in der Woche für Woche älteren Menschen an unserem Ort ein Stück Heimat und Gemeinschaft geschenkt wurde. Dem von Pfarrer Harr ausgesprochenen Dank der Kirchengemeinde schloss sich Bürgermeister Godel an und würdigte namens der Kommune das, was die drei Damen für das Gemeinwesen und die älteren Menschen am Ort geleistet haben.


Wir für uns – Mitarbeiterabend am 28.01.2012

Auch in diesem Jahr hat der Kirchengemeinderat beschlossen, dass es schöner ist, statt „anfassbarer“ Weihnachtsgeschenke, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsame Zeit zu schenken. Dies gibt uns die Gelegenheit, uns als Gemeinschaft wahrzunehmen, Jung und Alt zusammenzubringen, Gedanken und Ideen auszutauschen und schöne Stunden zu verleben. Erstmals haben wir diesen Abend zusammen mit der Kirchengemeinde von Kleiningersheim organisiert und es wurde deutlich, wie eng und freundschaftlich die Verbindungen sind.

Neu in unseren Reihen waren auch „externe“ Mitarbeiter: So begrüßten wir Prädikanten, die beide Kirchengemeinden durch das vergangene Jahr begleitet und sonntags gepredigt haben. Für die Impulse von außerhalb und ihren Dienst sind wir sehr dankbar.

Zum Auftakt des Abends ist der Zauberkünstler Tommy Bright mit seinem neuen Programm „Machtworte“ aufgetreten. Wie oder besser mit Zauberhand hat er uns über die Frohe Botschaft berichtet und uns gezeigt, wie Jesus Christus durch seine Auferstehung an Ostern, das Licht, das für immer erloschen schien, wieder entflammt hat. Tommy Bright hat uns ermutigt positive Machtworte zu sprechen und uns anschaulich gezeigt, wie wichtig Vertrauen ist, und dass es funktioniert, wenn man sich auf andere einlässt.

Insgesamt haben wir an diesem Abend über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezählt, die am anschließenden Fingerfood-Büffet viel Spaß hatten und hoffentlich auch satt wurden.

Es wäre sehr schön, wenn wir auch im nächsten Jahr, einen solchen gemeinsamen Mitarbeiterabend veranstalten können.

(Text: Silke Dissertori-Aymar, Bilder: Susanne Zeltwanger)


Weihnachtsfeier der Kinderkirche

Wie jeden vierten Advent feierte auch heute wieder die Kinderkirche ihre Weihnachtsfeier mit einem großen Familiengottesdienst und einem selbst einstudierten Krippenspiel.

Das Krippenspiel "Lauras Teddy und der Plan der Engel" spielte in der heutigen Zeit: Die zwei Jugendlichen Tim und Lotte unterhielten sich über Weihnachten und während Lotte von Christbaum und der schönen Weihnachtsstimmung erzählte, konnte Tim nur an die Geschenke denken und welche großen Sachen er sich wünschte. Schließlich fanden die zwei den verlorenen Teddy von Laura, die ein eher trauriges Weihnachtsfest in Aussicht hatte, da das Geld für Baum und Geschenke nicht ausreichte. Schließlich flüsterten die Engel Tim und Lotte ein, dass sie sich auf die Suche nach Laura machen sollten, um ihr den Teddy zurück zu bringen. Während der Suche nach Laura erzählte Lotte Tim, warum wir Weihnachten feiern und was der wahre Grund dafür ist. Am Ende können sie Laura ihren Teddy zurückbringen und alle wollen gemeinsam Weihnachten feiern.
Das Krippenspiel wurde wieder von einer eigens dafür zusammen gestellten Band musikalisch unterstützt. Die gesamte Leitung des Krippenspiels stand unter Diakon Wolfgang Müller.

Den Gottesdienst umrahmte die Konfiband, welche von Carmen Buchgraber-Musch geleitet wird. Vielen Dank an alle für ihr Mitwirken und ihren Einsatz an diesem Gottesdienst.

Zum Abschluss verabschiedeten Pfarrer Michael Harr und Diakon Wolfgang Müller noch zwei langjährige Kinderkirch-Mitarbeiter. Peter Henning stieg nach der Konfirmation direkt in die Arbeit der Kinderkirche ein und war so 27 Jahre aktiv dabei. Beate Haase arbeitete 15 Jahre in der Kinderkirche mit und begleitete auf diese Art viele Kinder. Herzlichen Dank beiden für ihr Engagement und ihre offene Art.

(Text + Bilder: Susanne Zeltwanger)


Trickfilm im Jugendkreis

Der Jugendkreis "Meet him" hatte am 5. Dezember Besuch von Susanne Zeltwanger. Sie arbeitet als Medienpädagogin und zeigte den fünf Mädels und Jungs wie ein Trickfilm entsteht. Kreativ und motiviert überlegten sich die Jugendkreisler ihre eigene kleine Handlung, bastelten die notwendigen Figuren und Kulissen und drehten ihren ersten eigenen Trickfilm. An Technik hatten sie eine Webcam und einen Laptop mit der Software "Monkey Jam" zur Verfügung. So entstand ein Legetrickfilm, bei dem mühsam jede kleine Veränderung in Einzelbildern abfotografiert wurde. Hier war viel Geduld und Fingerspitzengefühl angesagt. Das Ergebnis ist toll geworden und kann sich sehen lassen. Alles entstand in gerade einmal 1,5 Stunden.

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30 Jahre Pfarrer in Großingersheim

„Lieber Michael,
wir haben den Tag heute zum Anlass genommen, dir zu einem besonderen Jubiläum zu gratulieren. Zu 30 Jahren Pfarrer in unserer evang. Kirchengemeinde Großingersheim“. So begann Beate Haase vom Kirchengemeinderat am 1. Adventssontag ihre Ansprache zu diesem besonderen Jubiläum.
Im Anschluss an den Gottesdienst, umrahmt von der Flötengruppe und der Gruppe mit den Geigenspielerinnen Frau Weber mit ihren beiden Enkelinnen Kimberley und Emely und an der Orgel Christiane Garcke, fand diese kleine Überraschungsfeier für Ihren Pfarrer statt.

Für uns ist es wichtig solch ein Ereignis mit der Gemeinde zu teilen und deshalb will der Kirchengemeinderat stellvertretend für die ganze Gemeinde dieses Jubiläum würdigen.

Seit September 1981 hat Pfarrer Michael Harr unser Gemeindeleben aufgebaut und vor allem geprägt.
Er hat 6 Perioden Kirchengemeinderäte mit der vielen Verwaltungsarbeit ausgehalten und unzählige Predigten und Gottesdienste gehalten, mit denen wir häufig zum Nachdenken angeregt wurden.
719 Täuflinge in die Gemeinde aufgenommen, 58 Konfirmandengruppen unterrichtet und im Glauben bestärkt. 270 Paare getraut - manches Paar war auch schon als Täufling bei ihm. Auch die traurigen Ereignisse blieben und bleiben nicht aus, es waren viele, viele Beerdigungen mit Trauergesprächen und tröstenden Worten.

Die Kontakte am Ort zu Bürgermeister und Schule sind Pfarrer Harr wichtig und auch dort spürt man sein Wirken und sein gutes Ansehen in der Gemeinde. Unter seiner Leitung sind einige Renovierungsarbeiten und Bauangelegenheiten entschieden und vorangetrieben worden.
Von seinem Wissen durften wir bei vielen Reisen, mit ihm als Reiseleiter, zahlreiche Städte und unzählbar viele Kirchen erleben und besichtigen. Auch über unsere Gemeinde hinaus hat er wichtige Aufgabenfelder in der Bezirksarbeit und als Notfall-Seelsorger ist er oft im Einsatz. Diese vielseitigen Aufgaben meistert er mit Bravour.

Als kleine Anerkennung für diese lange Zeit schenkten wir ihm ein ganz besonders gestaltetes Buch, eins das bei ihm bestimmt noch nicht im Regal steht, Hier haben sich viele Menschen beteiligt, alle Autoren waren im Laufe der letzten 30 Jahre mit ihm auf dem Weg. Einige sind nicht mehr in Großingersheim, die ihn in bester Erinnerung behalten haben, andere begleiten ihn weiterhin und sorgen dafür, dass in 10 Jahren vielleicht ein Band 2 aufgelegt werden wird.

Bei dem anschließenden Ständerlinge wurden noch viele Anekdoten ausgegraben und auf ein weiteres gutes Miteinander angestoßen.


Orangenverkauf der Jungscharen

Zum diesjährigen Orangenverkauf trafen sich am Samstag, 26.11.11, viele Jungscharkinder und Mitarbeiter um 8:45 Uhr am Pfarrhaus. Von dort zogen dann alle mit Orangen, Clementinen und Grapefruits in ihren Leiterwägen und Körben los. Wie immer gab es drei Stände, an denen die Südfrüchte verkauft wurden und zusätzlich liefen die Jungscharler in Gruppen durch Ingersheim und lieferten dieses Jahr auch zum ersten Mal Vorbestellungen direkt ans Haus.
Am Ende waren alle Orangen, Grapefruits und Clementinen verkauft und wir sind stolz darauf, 1.100 Euro für das diesjährige CVJM-Weltprojekt spenden zu können. Mit dem Geld wird der Bau einer Schule sowie eines Kirchendachs im Sudan finanziert.

Wie immer gab es zum Abschluss ein gemeinsames Mittagessen für alle Helfer, leckere selbstgemachte Linsen und Spätzle. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei Andrea Einkörn von der Metzgerei Rose für die Saitenwürstle-Spende und bei den Köchinnen für das leckere Mittagessen bedanken. Natürlich auch vielen Dank an alle Käuferinnen und Käufer sowie an alle Jungscharler und Mitarbeiter und an die Organisatoren vom Jugendwerk.

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